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| Oster-Schlemmereien
2000
Karfreitag 9:00
Uhr am Bahnhof Disentis: Treffpunkt für eine geniale Skitour mit
Michael (Bergführer) und Thomas (Aspirant). |
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Nach den obligaten
Fragen, die vor jedem Tourenstart geklärt werden müssen («Warst
du auch schon mit Michi unterwegs?», «Ist dies auch deine
erste Skitour in dieser Saison?», «Ja, ja mein Rucksack
ist auch bereits 15 kg schwer.», «Müssen wir die Steigeisen
wirklich mitnehmen?», «Müssen wir die Felle bereits
aufkleben?», «Wie lange müssen wir zur Hütte aufsteigen?»,
«Wie viele Höhenmeter sind es?»), packen wir allen
Food in unsere Rucksäcke (wir gehen in die unbewartete Cadlimo-Hütte).
In Sherpa Michaels Rucksack packen wir satte 25Kg. Um Michi beim Aufstieg
zu bremsen, genügt dieses Gewicht aber nicht.
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Mit Sack und Ski fahren wir mit einem Kleinbus Richtung Lukmanierpass. Bei strahlendem Sonnenschein fellen wir zur Cadlimo-Hütte. Die geschätzte Aufstiegszeit von 4 Stunden wurde wegen einer kleinen Schlaufe (Lawinengefahr) auf sechs Stunden verlängert. Michi unser 25kg-Sherpa durfte noch einen zweiten Rucksack tragen. Ein 15kg-Sherpa bekam mit der sehr intensiven Sonne Probleme... Die Cadlimo-Hütte
liegt an einem traumhaften Ort. Nach ein paar Schwierigkeiten mit dem
Einheizen des Ofens und dem Ausgraben der Fenster und Türen wurde
es sehr gemütlich. |
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Schlemmen in der
Cadlimo-Hütte |
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Zum Essen:
Es kann einem nichts besseres passieren, als zusammen mit Michael in
einer unbewarteten Hütte zu leben. Michi ist nicht nur ein ausgezeichneter
Bergführer, sondern auch ein exzellenter Koch. Dieses Wochenende
wurden wir verwöhnt von Chefkoch Michael und seinem Teamkollegen
Thomas. Ein paar Rosinen aus dem Menueplan: Apéro nach der Skitour,
Currifondue, Pouwerreis Borel, frisches Birchermüesli, Dessertbuffet...
Den beiden Köchen ein grosses Lob! Meistens nehme ich auf Skitouren
ein paar Kilo ab, auf dieser Tour habe ich dies aber nicht geschafft.
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Von der Cadlimo-Hütte
aus konnten wir viele schöne Skitouren machen. Am Sonntag wechselten
wir in die Maighels-Hütte. Die Maighels ist sehr bekannt, weil
es dort das spannende Hausbergrennen gibt. Um auf den Hausberg zu gelangen,
muss man 300 Höhenmeter vernichten. Alle Teilnehmer starten gemeinsam
und es sind alle Tricks (auch miese) erlaubt. Die Rekordzeit, die jemand
aus unserer Gruppe erreicht hat (ich weiss nicht mehr genau, ob diese
Zeit von Michi oder von mir war), wurde bis heute noch nicht unterboten.
Dieses Rennen wird bei schlechtem Wetter bis zu fünf mal wiederholt,
bei gutem Wetter ist das Rennen der Dessert nach einem gelungenen Tourentag.
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Zusatztage: So richtig schön wurde das Wetter und der Schnee erst nach den Ostern. Dies gab drei Gästen und Michael Anlass genug, die Ostern zu verlängern. Bei traumhaften Tourenverhältnissen machten wir noch bis am Mittwoch wunderschöne Skitouren rund um die Maighels-Hütte. Michi hat ein Talent, an jedem Berg die schönsten Hänge für die Abfahrt zu finden. Die
Ostertage und die Osterzusatztage waren absolut spitze. Wer die Ostertage
2001 mit Michi verpasst ist selber schuld.... |